Archiv für November 2009

Reba84 | 28.11. | 20:00 | Zombies-, Mutant_innen-, Superheld_innen-Soli-Party

Untote erwachen und alle kippen sich solidarisch nicht nur einen Cocktail hinter die mumifizierte Mullbinde, wenn es heißt – Antifa, den Luxus gönnen wir uns gegen die Repression der Polizei und alles andere Bekloppte!
Die alles auf der Zombies-, Mutant_innen-, Superheld_innen-Soli-Party für die Betroffenen der Polizei-Repression in Folge der Demonstration gegen den Aufmarsch von Nazis am 5. März 2009. In diesem Rahmen kam es bis jetzt zu einigen Strafverfahren. Weil sich solche zumeist sehr kostenintensiv gestalten, sollen alle auf dieser Veranstaltung eingenommenen Spenden die Angeklagten wenigstens finanziell in ihrer prekären juristischen Situation zu unterstützen – und Verfahrenskosten können nicht von den Betroffenen alleine getragen werden.

Wann und wo? Samstag, den 28.11. ab 20:00 in der Reitbahnstrasse 84.

Es trifft wenige, aber gemeint sind alle, die sich offen gegen menschenverachtendes Denken und Handeln sowie die Verherrlichung des Nationalsozialismus positionieren! (mehr…)

Naziübergriff, leider normal…

Artikel zum erneuten Angriff auf die Reitbahnstrasse 84:

In der Nacht von Montag, den 23.11.2009, zu Dienstag, den 24.11.2009, kam es zu einem erneuten Übergriff auf das Kultur- und Wohnprojekt in der Reitbahnstraße 84.
Zwischen 00:30 Uhr und 01:00 Uhr liefen 7 bis 10 Personen Parolen rufend („Antifa HaHaHa“), welche eindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnen sind, die Reitbahnstraße in Richtung Bernsbachplatz entlang. Dabei war ihr Ziel, dem Kultur- und Wohnprojekt ReBa84 Schaden zuzufügen, indem sie die Fensterscheibe Reitbahnstraße Ecke Bernsbachplatz zerstörten. Dazu wurde Baustellenmaterial zweckentfremdet, welches sich aufgrund der derzeitigen Baumaßnahmen am Bernsbachplatz befindet. Explizit handelte es sich dabei um schwere Betonklötze von der provisorischen Ampelbefestigung. Der dadurch entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 600 Euro. Die Polizei konnte mehrere gewaltorientierte rechte Personen stellen und deren Personalien aufnehmen.
„Aufgrund (dessen), dass wir ein Projekt mit emanzipatorischen Anspruch sind und Nazis das nicht mit ihrem Ungleichwertigkeitsdenken vereinbaren können, kommt es immer wieder zu Übergriffen.“, teilte ein Vorstandsmitglied des WkB e.V., welcher die Räumlichkeiten der Reitbahnstraße 84 nutzt, kurz nach dem Übergriff mit.
Dieser Vorfall reiht sich ein, in eine Serie von Angriffen und gewalttätigen Übergriffen auf die Reitbahnstraße 84 – hier sei beispielsweise an den versuchten Brandanschlag in der Nacht vom 28.04. zum 29.04.2008 oder auch an den Übergriff vom 22.11.2008 erinnert.

Reba84 | 26.11. | 19:00 | „Was deutsch ist“

Hinweis: Raumänderung – der Vortrag von Joachim Bruhn von der Initiative Sozialistisches Forum (ISF) findet nicht in der TU Chemnitz statt, da nach Aussagen der Universität „für diese Veranstaltung keine Räume zur Verfügung stehen“. Sie findet daher in der Reitbahnstrasse 84 statt.

Der Referent widmet sich mit dem ca ira Verlag und der Gruppe isf freiburg seit zwei Jahrzehnten der Kritik der deutschen Gesellschaft, ist als Autor, war und ist als Herausgeber von Büchern u.a. von Johannes Agnoli und als Vortragsreisender aktiv. Formuliert wird eine grundlegende Kritik an Wertvergesellschaftung und ihrer deutschen Spezifik bis zur aktuellen Formation als „Staat des Grundgesetzes“. Es bereitet „nicht die geringste Mühe, auf die Frage danach, was deutsch ist, die Auskunft zu geben: Herrschaft, Verwertung und Vernichtung“, so Joachim Bruhn in einem Buch „Was deutsch ist – Zur Kritschen Theorie der Nation“.

Chemnitz Hbf | 24.11. | 16:00 | FIGHT FOR YOUR RIGHT TO PARTY

Aufruf des Alternativen Jugendzentrums Chemnitz zur Demonstration „FIGHT FOR YOUR RIGHT TO PARTY“ am 24.11.2009 um 16:00 am Bahnhofsvorplatz Chemnitz:

„Ist es denn wirklich so drastisch?“

Das größte soziokulturelle Jugendzentrum der Stadt Chemnitz, seit knapp 20 Jahren einer der bedeutendsten Träger von Ju­gend- und Kulturarbeit in Sachsen, ist in akuter Gefahr. Das Jugendamt Chemnitz hatte in einem Gespräch mit dem Vorstand des AJZ am 28.10.2009 drastische Kürzungen an­gekündigt. Die Pläne der Stadt sehen Kürzungen im Stammhaus und bei einem vom Verein betriebenen Jugendklub im Stadtteil Brühl vor. Jegliche Kürzung, die das Stammhaus betrifft, ist derzeit ex­istenzbedrohend. Aktuell wird das Haus mit 2,5 Stellen aus der Jugendhilfe der Stadt getragen. Die Kürzung dieser ohne­hin schon äußerst knappen Stellen und Mittel um eine ganze Stelle ist fachlich und hinsichtlich der Betriebskosten finanziell nicht mehr kompensierbar. Doch die Pläne gehen noch weiter: Im Haushaltsjahr 2010, so das Jugendamt, sollen keine Gelder mehr für das vom AJZ e.V. betriebene Kinder- und Jugendhaus „Benario“ im Stadtgebiet Brühl zur Verfügung stehen, was die Schließung des an diesem sozialen Brennpunkt dringend benötigten Klubs bedeuten würde. Trotz der Beteuerungen der Stadt, das AJZ erhalten zu wol­len, ist das Fortbestehen nicht sicher. Die Stadt kann uns nicht schließen aber finanziell ruinieren. (mehr…)

Repression, leider normal…

…aber davon lassen wir uns noch lange nicht die Laune verderben!!

Das Leben kann spannend wie „Thriller“ sein, vor allem in Chemnitz! Außerirdische docken an, Genlabore öffnen ihre Schleusen, Untote erwachen und alle kippen sich solidarisch nicht nur einen Cocktail hinter die mumifizierte Mullbinde, wenn es heißt – Antifa, den Luxus gönnen wir uns gegen die Repression der Polizei und alles andere Bekloppte!
Dies alles bei der Zombies-, Mutant_innen-, Superheld_innen-Soli-Party für die Betroffenen der Polizei-Repression in Folge der Demonstration gegen den Aufmarsch von Nazis am 5. März 2009. In diesem Rahmen kam es bis jetzt zu einigen Strafverfahren. Weil sich solche zumeist sehr kostenintensiv gestalten, sollen alle auf dieser Veranstaltung eingenommenen Spenden die Angeklagten wenigstens finanziell in ihrer prekären juristischen Situation zu unterstützen – und Verfahrenskosten können nicht von den Betroffenen alleine getragen werden.
Solidarisiert euch mit den Betroffenen der Polizei-Repression gegen die Kritiker_innen des Nazi-Gedenkens am 5. März 2009! (mehr…)




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