Archiv für Januar 2010

Dresden |12. /13. 2. | Keine Versöhnung mit Deutschland!

Auf nach Dresden

Wie in jedem Jahr trifft sich die deutsche Nation in Dresden um den Mythos der deutschen Opfer zu zelebrieren. Was passiert, wenn sich ein Bündnis erlaubt, die friedliche Traueratmosphäre in Dresden zu stören, zeigen die Repressionsakte der Staatsanwalt Dresden gegenüber den Organisator_innen von „Dresden – Nazifrei“ als auch das neue sächsische Versammlungsgesetz. Um über die aktuelle Lage in Dresden zu berichten und einen Ausblick auf die Aktionen gegen den Naziaufmarsch zu geben, findet am 4.2. um 19:00 in der Reitbahnstrasse 84 eine Mobilisierungsveranstaltung statt. Hier besteht die Möglichkeit, dass interessierte Menschen ihre Anreise zu den Protesten organisieren können.

Dazu jetzt der Aufruf des Vorbereitungskreises „Keine Versöhnung mit Deutschland“ gegen das Gedenken und den Naziaufmarsch am 13. Februar 2010 in Dresden: (mehr…)

Freiberg|27.1.|16:00|Nie wieder Volksgemeinschaft!

Aufruf (hier als PDF) zur Gedenkkundgebung für die Opfer des Nationalsozialismus am Mittwoch, 27. Januar 2010 um 16 Uhr in Freiberg auf dem Obermarkt:

Nie wieder Volksgemeinschaft – Nie wieder Deutschland

Am 27. Januar 1945 befreiten die Soldat_innen der Roten Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Etwa 6000 Häftlinge, die für lange Märsche zu schwach oder krank waren, waren dort von den Deutschen zurückgelassen worden. Die anderen etwa 60000 Häftlinge, die noch am Leben waren, wurden bereits vier Tage zuvor auf Todesmärschen in Richtung Westen getrieben. Während die alliierten Truppen unaufhaltsam vorrückten, wurden in den von Deutschen kontrollierten Gebieten weiterhin unablässig Menschen in Konzentrationslager deportiert und dort vergast. Selbst im Angesicht des drohenden Zusammenbruchs wurden große Ressourcen für die sog. „Endlösung“ mobilisiert. Erst die Befreiung durch die alliierten Truppen konnte das deutsche Mordkollektiv stoppen. (mehr…)

Keine Experimente

GGG will partizipativen Prozess im Reitbahnviertel beenden

Die GGG hat am 04.01.10 den Mietvertrag der Nutzer in der Reitbahnstraße 84 gekündigt. Trotz entgegenlautenden Stadtratsbeschlusses sollen nun 50 aktive Nutzer und Projekte ausziehen. Scheinbar versuchtdie kommunale Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft (GGG) einen vom Stadtplanungsamt initiierten und finanzierten Prozess abzuwürgen. Damit drängt sich der Eindruck auf, dass die Vereine nach zwei Jahren ehrenamtlicher Stadtteilentwicklung vermeintlich ihren Anteil geleistet haben und vor die Tür gesetzt werden sollen.
Das Karree beherbergt derzeit das Wohn- und Kulturprojekt des WkB e.V. (Wiederbelebung kulturellen Brachlandes) sowie Projekte des EXKA e.V. (Experimentelles Karree). Neben größeren Projekten wie Sommerakademie, Experimentellem Bürgersteig und Stadtteilgarten finden beispielsweise auch Umsonstladen, Volksküche, Fahrradselbsthilfewerkstatt und Sonntagsbrunch ein unverdientes Ende.
Auch Projekte anderer Initiativen (Poetenpub, Netzwerk für Demokratie und Courage, Bildungskollektiv) müssen sich nun voraussichtlich neue Veranstaltungsorte suchen, wenn das Haus Ende Juni geschlossen werden soll. Mit der Schließung der ReBa 84 entfiele nicht zuletzt eine wichtige Verbindung zwischen Campus und Innenstadt.
Der WkB-Vorsitzende dazu: „Die Verantwortlichen in der Stadt sorgen ein ums andere mal mehr dafür, dass die Zustände hier für junge Menschen unerträglich werden. Es zeigt sich als notwendig, die weiteren Verhandlungen durch vielfältigen Protest zu begleiten.“ (mehr…)




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