Die Poldis in Aktion

Poldi In den letzten Wochen geisterte es zur Genüge durch die kokalen Medien: Die Polizeiaktionen zum 5. März in der Kritik.
Nichtsdestotrotz geht das Alltagsgeschäft der Strafverfolgung seinen gewohnten Gang. Entgegen der Äußerungen bei der Öffentlichen Anhörung des Chemnitzer Bündnis für Frieden und Toleranz Kein Platz für Nazis, bei der Personen aus der Stadtverwaltung dargestellt hatten, dass sie „die Polizei nicht bestellt“ hatten, verschickt das Ordnungsamt zur Zeit Anhörungsbögen mit diversen Anschuldigen wegen Ordnungswidrigkeiten.
Falls ihr so einen Bogen bekommt meldet euch bitte. Ihr müsst keine Angaben zu den Beschuldigungen machen! Wenn ihr euch unsicher seit, könnt ihr jeder Zeit mit uns einen Termin ausmachen. Ab jetzt besteht jeden Donnerstag die Möglichkeit zwischen 16 und 18 Uhr eine Beratung im Rothaus (Lohstraße 2) zu bekommen. Ebenfalls dort könnt ihr eure Gedächtnisprotokolle vom 5. März abgeben, falls ihr euch von der Polizei ungerecht behandelt gefühlt oder Übergriffe von Beamten/-innen beobachtet habt. Dies würde weiterführende Klagen von Betroffenen unterstützen.

Leider witzig ist auch, dass der Verfassungsschutz mittlerweile Gefallen daran gefunden hat, Menschen nach Antifa-Strukturen in Chemnitz zu fragen. Beachtet daher bitte: Bei Polizei und Staatsanwaltschaft konsequente Aussageverweigerung! Weitere Informationen gibt es bei der Roten Hilfe.

Teilen:
  • Facebook
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • MySpace




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: